Aktuelle Rechtsprechung im Insolvenzrecht: Bundesgerichtshof, Urteil vom 27.07.2021 – II ZR 164/20

BGH Insolvenzrecht

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die vorsätzliche Insolvenzverschleppung mit der Absicht des Hinauszögerns des als unabwendbar erkannten Endes des Unternehmens den Tatbestand einer sittenwidrigen Schädigung erfüllt, wenn dabei die Schädigung der Unternehmensgläubiger billigend in Kauf genommen wird.